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Unsere Bezirksbürgermeisterin

Plakatfoto Monika (Large).jpg

Liebe Friedrichshain-Kreuzberger*innen,

bei uns sind die Nächte nicht nur in Kreuzberg, sondern auch in Friedrichshain lang und auch am Tag ist ganz schön viel los. Das verdanken wir einer aktiven, vielfältigen und
starken Zivilgesellschaft, die sich einmischt, diesen Bezirk gestaltet und so lebenswert macht.
Auch wenn wir der kleinste Berliner Bezirk sind, hier pulsiert die progressive Ader unserer Gesellschaft, hier schlägt ein Takt für eine bessere Welt. Wir wollen dies unterstützen, neue Wege beschreiten und für alternative Lösungen kämpfen. Nicht alles wird uns dabei gelingen, aber wer nicht den Mut hat es zu versuchen, wird die Welt nie verändern.

Taktgeber*in einer progressiven Politik

Dieser Kampf für eine bessere Welt gilt für die großen und kleinen Herausforderungen, für die kommunalen und weltpolitischen Fragen. Und er geht hier von diesem Bezirk aus,
wenn wir bezahlbare Wohnungen, neue Kitas und Schulen bauen. Wenn wir die soziale Grundversorgung sichern, Bibliotheken schützen, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche, für Familien und Senior*innen ausbauen, Parks und Grünanlagen lebenswert gestalten und Wagenburgen oder anderen alternativen Lebensformen einen Raum geben. Es geht auch von diesem Bezirk aus, wenn wir für die Legalisierung von Cannabis eintreten, eine humane Geflüchtetenpolitik einfordern, steigende Touristenzahlen in Frage stellen und sexistische Werbung bekämpfen.

Dabei dürfen wir uns nicht in ideologischen Schützengräben verbunkern – sondern müssen pragmatisch nach Lösungen suchen. Ich stehe daher auch für mobile Polizeiwachen am Kottbusser Tor und am RAW-Gelände. Denn die punktuellen
Drogen-Razzien erreichen in diesen touristischen Brennpunkten mit organisierten Diebesbanden und Dealer*innenstrukturen nichts. Polizei muss zu Fuß, vor Ort sichtbar und ansprechbar sein.

Berlins Herz schlägt in den Bezirken

Die Bezirke sind das Fundament der Stadt. Die Stadt muss von unten gedacht werden. Damit die Bezirke die Versorgung des Gemeinwesens wahrnehmen können, müssen sie finanziell und personell besser ausgestattet werden. Gut ausgestattete Bezirke mit einer funktionierenden sozialen Infrastruktur sind der beste Weg, gesellschaftliche Teilhabe zu sichern.
Die falsche Finanzpolitik der Berliner Landesregierungen in den letzten 15 Jahren hat die Bezirke kaputtgespart. Die katastrophalen Engpässe im Bürgeramt oder der Sanierungsstau bei den Schulgebäuden sind Resultate dieser verheerenden
Kürzungspolitik. Dass dies anders wird und die Bezirke wieder mehr Handlungs- und Entscheidungsspielräume erhalten, dafür kämpfe ich hartnäckig – auch gegen Widerstände auf der Landesebene.

Raum aushandeln

Friedrichshain-Kreuzberg ist anders – und beliebt wie nie zuvor. Das spricht für Friedrichshain Kreuzberg; doch es hat auch seine Schattenseiten. Skrupellose Investor*innen schlagen maximalen Profit aus der gestiegenen Nachfrage nach Wohnraum, die Mieten in Friedrichshain und Kreuzberg explodieren und verdrängen viele Menschen, die diesen Bezirk lebenswert gemacht haben. Die rasant wachsende Anzahl an Rad- und Fußgänger*innen fordert zu Recht ihren Platz im Straßenverkehr ein. Die Geflüchteten in unserem Bezirk brauchen Raum und Ressourcen, damit Integration auch gelingen kann. Kinder und ihre Erziehungsberechtigten benötigen ihren Platz, um zu spielen und sich auszuleben.
In einem immer dichter bewohnten Bezirk wie Friedrichshain-Kreuzberg kann Beteiligung daher nicht bedeuten, dass jede*r bekommt was sie oder er will, sondern dass Aushandlungsprozesse organisiert und gestaltet werden. Sei es bei der Begegnungszone in der Bergmannstraße, dem Görlitzer Park, dem RAW-Gelände oder beim Umbau des Fraenkelufers – solche Interessensausgleiche sind anstrengend, nervenaufreibend und am Ende wird sich keine Gruppe komplett durchsetzen. Doch der Kampf um Raum und Fläche kann nur untereinander ausgehandelt werden.
Dass es dabei auch mal ruckelt und heftiger zur Sache geht, hat die Debatte um die Gerhart-Hauptmann-Schule gezeigt. Das dieser Weg aber der Beste ist, zeigt die Schule genauso: Sie wird zur Notunterkunft für Geflüchtete und auf Ihrem Hof entsteht der Campus-Ohlauer mit Raum für Sozialwohnungen, für Geflüchtete, Initiativen, Vereine und eine Bibliothek.

Mit Herz und Seele Bezirkspolitikerin

Mein Herz schlägt in Friedrichshain-Kreuzberg. Denn vor Ort zeigt sich als erstes, was sich bewährt und an welchen Stellen Handlungsbedarf besteht. Wir sind Ihre ersten
Ansprechpartner*innen und haben die Aufgabe – mit Ihnen gemeinsam – Lösungen zu entwickeln. Überall sprechen mich Leute an, erzählen mir, was sie bewegt, was anders
werden oder so bleiben soll. Sie kommen zu mir mit ihren Anliegen und Wünschen. Genauso verstehe ich meine Arbeit als Bürgermeisterin: Ich bin Ansprechpartnerin für alle Menschen im Bezirk, finde Lösungen, führe Aushandlungsprozesse und vertrete gegenüber der Landesregierung klar und deutlich die Interessen Friedrichshain-Kreuzbergs. Klar und direkt, unkonventionell, lösungsorientiert und pragmatisch.

Alles bleibt anders

Dafür sorge ich seit 2013 als Ihre Bürgermeisterin und das will ich mit Ihrer Unterstützung nach der Wahl am 18. September fortsetzen. Friedrichshain-Kreuzberg ist ein vielfältiger Bezirk. Ich möchte diese Vielfalt mitgestalten, damit hier jede*r, egal welcher Herkunft, Weltanschauung, sexuellen Orientierung, welchen Einkommens, Geschlechts oder Alters selbstbestimmt leben kann.

Ihre Monika Herrmann

Icon Flyer Monika Herrmann (5,9 MB)

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