„Die Diskussion hat gut getan.“ – Erste öffentliche Zwischenauswertung der Verkehrsberuhigung im Samariterkiez

Immer mehr Kieze haben den Durchgangsverkehr satt. Berlinweit wird über sogenannte Kiezblocks diskutiert, die den Verkehr aus den Wohngebieten heraushalten und so für mehr Sicherheit sorgen sollen. Im Friedrichshainer Samariterkiez und im Wrangelkiez in Kreuzberg werden erste Maßnahmen getestet. Am 19. Februar fand in der Musikschule in Friedrichshain – dem größten Saal im Kiez – eine erste Bestandsaufnahme zu den

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Geschichts- und Lernort Dragonerareal

Auf dem Gelände der ehemaligen Dragonerkaserne hinter dem heutigen Finanzamt wird ein Geschichts- und Lernort entstehen. Dies ist Teil der Kooperationsvereinbarung, die Nachbarschaftsinitiativen, stadtpolitische Initiativen und gewärtige Gewerbenutzer*innen des Geländes mit den kommunalen Akteur*innen ausgehandelt haben. Der Geschichts- und Lernort wird Teil einer vielfältigen kulturellen und sozialen Infrastruktur werden, die auf dem Areal entsteht – eingebettet in viel Wohn- und

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Nächster Schritt: Bebauungsplan für das Dragonerareal

Ende Januar wurde der Siegerentwurf des städtebaulichen Werkstattverfahrens für die zukünftige Gestaltung des Dragonerareals ausgewählt. Auf dieser Grundlage soll ein Bebauungsplan erarbeitet werden. Seit Sommer 2019 wurde in einem offenen Werkstattverfahren mit Bürger*innenbeteiligung ein städtebauliches Konzept für das landeseigene Areal erarbeitet. Während des Werkstattverfahrens wurden von drei Planungsteams Vorschläge erstellt, wie die Themen Wohnen, Gewerbe, Kultur und soziale Einrichtungen auf

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Zukunft Görli

Für den 21. und 22. Februar 2020 hatte der Parkrat Görlitzer Park in Kooperation mit dem Straßen- und Grünflächenamt Friedrichshain-Kreuzberg in die Stattwerkstatt Berlin zur Fachtagung „Zukunft Görli“ eingeladen. Die Fragestellung lautete: „Wie stellen wir uns den Görlitzer Park 2030 vor? Welche Lösungen können den Status Quo verbessern? Welche Akteur*innen müssen dafür zusammenarbeiten?“ Diskutiert wurden diese Fragen in fünf Arbeitsgruppen:

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Nach Hanau – Was tun gegen Hass und Rassismus?

Drei rechtsextremistische Mordanschläge innerhalb eines Jahres: Im März 2019 Walter Lübcke, im Oktober der Anschlag in Halle, jetzt im Februar 2020 die neun Ermordeten in Hanau. Und es wird nicht der letzte Anschlag sein. Immer wieder: Entsetzen, Trauer, Wut. Diese Eskalation rechtsextremen Terrors kann niemanden kalt lassen. Immerhin gibt es nun endlich erste Anzeichen dafür, dass auch in der Bundesregierung

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Lula in Berlin – Brasilien am Abgrund

Anfang März war Luiz Inácio Lula da Silva für 5 Tage zu Gast in Berlin. Der 74-jährige Lula war von Januar 2003 bis Januar 2011 Präsident in Brasilien. Heute leidet das Land unter seinem derzeitigen Präsidenten und unter COVID-19. Viele Anhänger*innen der Arbeiterpartei Brasiliens trotzten Wind und Regen und scheuten keine lange Schlange vor dem Festsaal Kreuzberg, um den „ewigen

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Baustelle Gemeinwohl – partizipative Raumstrategien

Xhain war schon immer Labor Friedrichshain-Kreuzberg ist bekannt für seine rebellische Bevölkerung und das nicht erst seit den Hausbesetzungen der 70er Jahren. 1863 fanden die sogenannten “Moritzplatz-Krawalle” statt. Die Kündigung eines gegen seinen Vermieter protestierenden Mieters führte zu tagelangen Tumulten, heißt es im empfehlenswerten Buch “Mieterkämpfe – vom Kaiserreich bis heute – das Beispiel Berlin”. Das Kapitel zu den Mieter*innenkämpfen

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Rendite statt Kunst?

Wieder einmal sind Künstler*innen und Kreative* in Kreuzberg akut von Verdrängung bedroht. Diesmal trifft es eine Ateliergemeinschaft in der Glogauer Straße 6. Und dies ist nur eines von mehreren Beispielen in einer Kette von Verdrängung künstlerischer Arbeitsgemeinschaften in unserem Bezirk. Eine Entwicklung, die einige Immobilienbesitzer*innen reicher macht, Friedrichshain-Kreuzberg und uns alle aber ärmer. Schon seit 2006 existiert die Ateliergemeinschaft in

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Überlasst die Demokratie dem Zufall

Die Initiative „Es geht LOS“ plädiert dafür, Bürger*innenbeteiligung neu zu denken. Ein Kreuz alle vier Jahre allein macht noch keine Demokratie – Demokratie lebt vom gemeinsamen Austausch aller Menschen. Die Initiative sieht in gelosten, zufallsbasierten Bürger*innenräten die Chance, genau diesen Austausch wieder zu beleben. Ein Plädoyer für eine mutige Weiterentwicklung demokratischer Verfahren. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen einen Brief:

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Und sonst noch so? | Die Kolumne

Demokratie in Gefahr? NSU, Walter Lübcke, Halle, Hanau. Eine Liste rechter Gewalt in Deutschland, die bei Weitem nicht vollständig ist. Aufstehen gegen Rassismus! Berlin gegen Nazis. Omas gegen rechts. Eine Liste zivilen Widerstands. Auch diese bei Weitem nicht vollständig. Seit Jahrzehnten kämpfen viele Menschen Seite an Seite gegen Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung, Ausgrenzung und Hass. Seit vielen Jahren beobachten wir dennoch

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