DS/0977/V – Benennung der „Straße ohne Namen“ zwischen Straße der Pariser Kommune / Franz- Mehring-Platz und Koppenstraße nach Inge Meysel

Antrag Initiator*innen: B’90/Die Grünen, Pascal Striebel, Sarah Jermutus Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Das Bezirksamt wird beauftragt, die bisher namenslose Straße zwischen der Koppenstraße und der Straße der Pariser Kommune sowie dem Franz-Mehring-Platz zu benennen. Dabei ist das in DS/1497/II beschlossene Verfahren anzuwenden. Als Name kommt insbesondere die Schauspielerin Ingeborg Charlotte (Inge) Meysel (*1910 †2004) in Betracht. Im Rahmen der Beteiligung

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DS/0944/V – Unterstützung für das Exilmuseum am Anhalter Bahnhof

Antrag Initiator*innen: SPD/DIELINKE/B’90 Die Grünen, Sebastian Forck, Regine Sommer-Wetter, Werner Heck Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Die BVV-Friedrichshain-Kreuzberg unterstützt das Vorhaben eines Exilmuseums hinter dem Portikus des ehemaligen Anhalter Bahnhofs, welches nach dem Abschluss eines Wettbewerbsverfahrens auf dessen Basis im Rahmen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans realisiert werden soll. Das Bezirksamt wird beauftragt, im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens die Bedürfnisse des Sports (Lilli-Henoch-Sportplatz) in

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Ein Exilmuseum am Anhalter Bahnhof

Flucht, Emigration, Exil: Themen, die aktueller sind denn je – und gleichzeitig ein wichtiger Teil der jüngeren deutschen Geschichte. Hunderttausende Menschen mussten sich ihrer Verfolgung im Nationalsozialismus durch Auswanderung entziehen. Eine Initiative will an sie erinnern – mit einem Exilmuseum am Anhalter Bahnhof. Was haben Marlene Dietrich, Bert Brecht und Max Horkheimer gemeinsam? Sie alle waren Flüchtlinge, die in der

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Künstler*innen und Gewerbetreibende in der Muskauer 24 von Verdrängung bedroht

„Man braucht doch nur an die Mietgesetzgebung in der Bundesrepublik denken – was ist das anderes als Klassenkampf?“ hat der Dramatiker Heiner Müller einmal gefragt. Nun scheinen die beiden Gewerbehöfe in der Muskauer Straße 24, in den er seine letzten Arbeiten verfasste, selbst Opfer dieses Klassenkampfs, der Verdrängung durch Kapital und neoliberales Denken zu werden. Mal ist es der Gemüsehändler

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Künstlerische Besetzung der Landsberger Allee 54

„Wird Besetzung wieder legal werden in Berlin?“ ist auf einem Zettel am wohl kleinsten, trotz dieser Frage illegalen und damit temporären Ausstellungsraum Berlins zu lesen, einem kleinen, roten Kubus vor den Mauern der ehemaligen Patzenhofer Brauerei in der Landsberger Allee 54. Es ist eine Besetzung mit Ansage: „Liebe Politiker und politisch Engagierte, vom 28.07.18-08.08.18 werden wir, LA 54, mit der

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Dialogverfahren RAW-Gelände

Seit Anfang des Jahres läuft das Dialogverfahren zur Entwicklung des 71.000 m² großen RAW-Geländes im Süden Friedrichshains. Es zeichnen sich mittlerweile einige mögliche Kompromisse ab. Die jüngste öffentliche Dialogwerkstatt fand am 10. Juli im Säälchen auf dem Holzmarktgelände statt. Etwa 150 Menschen wollten sich über die bisherigen Ergebnisse des Verfahrens informieren und ihre Meinung zur Debatte beisteuern. Abwechselnd kamen Anwohner*innen,

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Der FriXfonds: Kohle für die Kunst

25.000 Euro standen zur Verfügung bei der ersten Vergaberunde des FriXfonds, des neuen Fonds für künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum in Friedrichhain-Kreuzberg. 102 Bewerbungen mit einem Förderbedarf von 931.821,94 Euro gab es. Sechs Projekte wurden nun von der unabhängigen Jury ausgewählt. Am Anfang stand ein „unmoralisches“ Angebot: 50.000 Euro für die Kunst und Kultur im Bezirk, angeboten von zwei Immobilienunternehmen,

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Die Jury hat das Wort: Vorstellung der durch den FriXfonds geförderten Projekte

Im ersten Förderquartal des FriXFond hat sich die Jury für eine spartenübergreifende Auswahl von sechs unterschiedlichen Projekten entschieden, die sowohl von einzelnen Künstler*innen wie auch von Gruppen und Kollektiven eingereicht wurden:  Dreiländereck Mit dem Projekt Dreiländereck wird eine Skulptur auf dem Landwehrkanal realisiert. Damit gehen die Akteure von Spree:publik und Jonny Knüppel direkt auf Themen ein, zu dessen Sichtbarmachung der

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DS/0860/V – „Rausgeworfen, angelogen und verarscht“ ? Von der PostOst zur Factory Berlin – oder doch nicht?

Initiator*in: B’90/Die Grünen, Pascal Striebel Mündliche Anfrage Ich frage das Bezirksamt: 1. Wie ist der aktuelle Sach- und Planungsstand bzgl. des ehemaligen Ateliergebäudes PostOst- bzw. später PostBerlin in der Palisadenstraße 89 in Friedrichshain? 2. Wer soll das (alte oder neu zu bauende) Gebäude an diesem Standort zukünftig nutzen? 3. Welche Anstrengungen hat das Bezirksamt unternommen, um die Kunst- und Atelierräume

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DS/0833/V – Neue Graffiti an Schulen

Initiator*in: B’90/Die Grünen, Dr. Wolfgang Lenk Antrag Die Bezirksverordnetenversammlung möge beschließen: Das Bezirksamt wird beauftragt, die Schulen des Bezirks zu einer Prüfung anzuregen, ob sie im Rahmen ihrer Kulturprojekte ihre Schülerinnen und Schüler auf einer geeigneten Außenwandfläche ihrer Schulgebäude ein selbstkonzipiertes Graffiti aufbringen lassen möchten, das die Erfahrungen und Thematiken der neu zugewanderten Geflüchteten aus deren eigener Sicht künstlerisch artikuliert.

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