Schüler*innen in Gedenkveranstaltungen einbeziehen

Zur öffentlichen Gedenkveranstaltung an die Opfer des Naziregimes am Tag der Befreiung des KZ Auschwitz am 27. Januar dieses Jahres war leider keine einzige Schulklasse gekommen. Auch das Erinnern an die Pogrome vom 9. November, das im letzten Jahr im Bezirksmuseum stattfand, blieb ohne Beteiligung von Jugendlichen. Das stimmt traurig. Angereist waren schwedische und israelische Nachfahren der Ermordeten, die ausführlich

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Enteignung als Spekulationsbremse

Wie kann es sein, dass für Autobahnen enteignet werden darf, für den Erhalt von Wohnraum aber nicht. Das muss sich ändern. Seit 10 Jahren machen der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und viele Initiativen auf die Wohnungsnot in Berlin aufmerksam und fordern, Eigentümer*innen in die Schranken zu weisen. Dennoch wurde viele Jahre zu wenig getan und noch vor sieben Jahren hat der rot-rote

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Gegen die Domestizierung

Zum Tod von Chuck Berry „Müsste man ein anderes Wort für Rock’n’Roll finden, könnte man ihn Chuck Berry nennen“, meinte John Lennon einmal. Gewiss hat Berry den Rock nicht „erfunden“, der lag vielmehr in der Luft, aber mit seinem metallischen Gitarrensound in einem Uptempo-Blues-Schema, seinen Texten und vor allem seiner Körperperformance sprach er seit 1956 auf einzigartige Weise das Begehren

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„Wenn ihr mich sucht, so sucht mich in Euren Herzen“ Abschied von Hans Panhoff

In der Nacht zum 11.März 2017 ist Hans Panhoff, unter anderem auch viele Jahre lang Baustadtrat in Friedrichshain-Kreuzberg, nach schwerer Krankheit verstorben. Am 31. März fand dann die Trauerfeier unter Anteilnahme vieler, vieler Menschen in der Kirche der evangelischen Taborgemeinde statt. Es gab viele bewegende Momente der Erinnerung. So auch eine Rede von Jana Borkamp, die als ehemalige Stadträtin für

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Berlin baut Bildung – bildungspolitische Revolution oder Papiertiger?

Ende Februar 2017 wurden die Empfehlungen der Facharbeitsgruppe Schulraumqualität veröffentlicht. Und was da zu lesen ist nicht nur spannend, sondern käme bei einer Umsetzung einer kleinen bildungspolitischen Revolution gleich. Pädagogik durch Architektur ermöglichen, so könnte man zusammenfassen, was in diesen Empfehlungen angeregt wird.„Schulbau hat immer pädagogische Wirkungen. Schulbauten können Lernprozesse befördern oder behindern. Schulbauten sind immer auch ein in Beton

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Die wohltätige Intervention der Wirtschaft

Investoren, Wirtschaft und Gewerbe mir ihren eigenen Mitteln kulturell herausfordern – alternative Förderung für Kultur im öffentlichen Raum. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gilt über die Stadtgrenzen hinaus als bunter und lebendiger Kulturstandort. Vor allem tragen die zahlreichen kulturellen Eigeninitiativen zu einer vielfältige Stadtkultur bei. Gleichzeitig ist die Attraktivität des Bezirkes für ganz unterschiedliche Interessenten in den letzten Jahren stark gestiegen. Monotone

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Alle Jahre wieder: Geplante Änderung der Schuleinzugsbereiche in der Kritik

Es ist wieder einmal soweit: das Schulamt in Friedrichshain-Kreuzberg plant eine Veränderung der Schuleinzugsbereiche. Diese wird unter anderem begründet mit einem erhöhten Druck insbesondere auf einzelne Grundschulen im Bezirk, deren Raumkapazitäten den wachsenden Schüler*innenzahlen nicht mehr gewachsen scheinen. Durch den Neuzuschnitt der Schuleinzugsbereiche soll nun eine gerechtere Verteilung auf die einzelnen Schulen erreicht werden. Das hört sich zunächst nach einer

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Die East Side Gallery soll Weltkulturerbe werden

Was verbindet den Kölner Dom, die Pyramiden von Gizeh, das Schloss Sanssouci nebst Parkanlagen und die Höhlenmalereien im Tal der Vézère? Sie alle sind es schon: UNESCO-Weltkulturerbe. Und nun soll sich die East Side Gallery einreihen in diesen Reigen der bedeutendsten Zeugnisse menschlicher Kultur. Ein Stück bemalter Mauer. Verrückt – oder ? Die Idee ist nicht neu. Schon das Bündnis

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Der Biber ist los

In der Spree, in unserem Xhain, unweit des Ufers der Halbinsel Stralau, liegen der Kratzbruch und die Liebesinsel. Beide Inseln dürfen nicht betreten werden. Hier darf Natur noch Natur sein.  Jeweils nur 3000 Quadratmeter groß, stehen die Inseln mit den sie umgebenden zehn Meter breiten Wasserstreifen seit 1999 unter Naturschutz und sind ein ganz besonderes Stück unberührte Landschaft im dichtbesiedelsten

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Görli für alle bleibt anders

Gut ein Jahr nach Vorstellung des, vom kürzlich verstorbenen Baustadtrat Hans Panhoff beauftragten, „Handlungskonzepts Görlitzer Park“, nimmt die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen Gestalt an. Ein Parkrat aus Nutzern, Vereinen und Initiativen soll gemeinsam mit dem seit Mitte November letzten Jahres tätigen Parkmanager Cengiz Demirci die weiteren Schritte angehen, die Politik sich raushalten. Die Geschichte des Görlitzer Parks ist zugleich eine

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