DS/0931/V – Umbaumaßnahmen im Görlitzer Park

Mündliche Anfrage

Initiator*in: B’90/Die Grünen, Kristine Jaath

Abt. Bauen, Planen und Facility Management
Bezirksstadtrat
Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

1. Im Görlitzer Park soll der Bolzplatz zwischen Kuhle und Parkeingang Lübbener Straße zu einem semi-überdachten Sportparcours auch für die schulische Nutzung umgebaut werden. Wie weit sind die Planungen dafür mittlerweile gediehen (bitte mit detaillierter Darstellung der einzelnen Bauvorhaben auf besagtem Gelände)?

Für den geplanten Sportparcours mit ca. 6.100qm Fläche gibt derzeit eine Projektidee, die noch nicht in die Planungsphase übergegangen ist. Nach dem der Gründungsrat dem Parkmanager „grünes Licht“ gegeben hatte eine Konzeptidee zu entwickeln, wurde mit Unterstützung des Büros für Kinder- und Jugendberatung ein Dialog mit Schulen und Vereinen der Umgebung gestartet.

Dieser Dialog steht kurz vor dem Abschluss. Folgende Sportnutzungen erscheinen nach aktuellem Stand der Auswertung sinnvoll:

‐ Fußball
‐ Handball
‐ Volleyball
‐ Tischtennis
‐ Fitness(-stangen)
‐ Boule Platz

Es gibt die Idee einen Sportplatz multifunktional zu gestalten, durch Feldmarkierungen für verschiedene Sportarten. Dieses Sportfeld könnte überdacht sein, damit es auch bei Regen zu bespielen ist. Dann wären ungefähr 1.000qm (von 6.100qm) überdacht.

2. In welcher Höhe werden durch wen die Kosten für diese Baumaßnahmen getragen?

Es gibt derzeit (noch) keine Finanzplanung.

3. Wann und in welcher Form fand eine umfassende Beteiligung der Anwohner*innen und Nutzer*innen für diese Baumaßnahme statt?

Die Projektidee ist vom Parkmanagement entwickelt worden. Zielgruppe sind Kinder- und Jugendliche. In allen am Park anliegenden Schulen sind die Kinder und Jugendlichen aufgerufen worden, sich einzubringen. Als Ergebnis dieses Beteiligungsprozesses haben sich zwei Vorzugsvarianten heraus kristallisiert. Es ist geplant die Projektidee mit dem neuen Parkrat und der interessierten Öffentlichkeit zu erörtern, weiterzuentwickeln und eine Konsens-Entscheidung zu treffen.

Freundliche Grüße
Florian Schmidt

Friedrichshain-Kreuzberg, den 29.08.2018
Bündnis 90/Die Grünen
Fragesteller: Kristine Jaath

 

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