Wenn die Zeit eine andere ist

Ein sonntäglicher Besuch in der Kirche des Heiligen Symeon Stylites. Am Petersburger Platz in Friedrichshain kann man Kirchengeschichte live erleben. Hier wirkt die altkalendarische christlich orthodoxe Gemeinde des Heiligen Symeon Stylites. Seit Jahrzehnten sehen sich die Altkalendarier als die letzten Siegelwahrer des orthodoxen Christentums. Der kleine, fensterlose Kirchenraum ist mit circa 15 Gläubigen zur Hälfte gefüllt. Familien und Einzelpersonen haben

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station to station XII: Friedrichshain, quo vadis?

Drei Kapitel Friedrichshainer Geschichte als Wechselbad I Vorspiel zum dunklen Kapitel “Die Fahne hoch! Die Reihen fest geschlossen! SA marschiert mit ruhig festem Schritt.” Nicht alle wissen, dass Fiedrichshain von 1933 bis 1945 den Namen “Horst-Wessel-Stadt” tragen musste. Benannt nach dem Verfasser des Gedichtes “Die Fahne hoch!”, dessen Vertonung mit der Melodie eines überlieferten Gassenhauers als “Horst-Wessel-Lied” während der Nazi-Herrschaft

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Dutschke vor Gericht

Am 9. Mai 2007 entscheidet das Berliner Verwaltungsgericht über die Umbenennung eines Teils der Kochstraße in Rudi-Dutschke-Straße. Bereits im Januar hat eine Mehrheit der Friedrichshain-KreuzbergerInnen in einem Bürgerentscheid für die Umbenennung votiert. Aus grüner Sicht war der erste Bürgerentscheid im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein doppelter Erfolg: 30.695 Menschen oder 16,6 Prozent der Wahlberechtigten nahmen an der Abstimmung teil. Die erforderliche Mindestbeteiligung

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Newsletter der Fraktion: Grüne stehen zu Bethanien-Beschluss

Thema: Bethanien / neues Angebot des Berliner Senats / Stellungnahme der grünen Fraktion Dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg liegt das Angebot des Senats vor, den Gebäudekomplex Bethanien zu übernehmen. Die Fraktionen sollen den Vorschlag prüfen. Für die grüne Fraktion steht mehrheitlich fest: Das vorliegende Angebot ist mit der Beschlusslage der BVV zur Zukunft des Bethanien nicht vereinbar. Wir lehnen es deshalb ab!

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Ausverkauf bis nach der Wahl verschoben

Artikel über bevorstehende Wohnungsverkäufe der WBM-Töchter von Dirk Behrendt im Stachel Rot-Rot patzt bei der Sanierung der städtischen Wohnungsbaugesellschaften. Fünf Jahre lang passierte nicht viel und ein tragfähiges Konzept -obwohl vollmundig versprochen – ist weit und breit nicht erkennbar. Im Februar schreckten die Friedrichshainer und Kreuzberger Mieter der BeWoGe und der WBF auf. Die WBM (Wohnungsbaugesellschaft Mitte, der Mutterkonzern) stand

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Campen statt Fliegen

Zum Urteil, dass den neuen Berliner Großflughafen erlaubt, erklären Clara Herrmann und Stefan Ziller, SprecherInnen der Grünen Jugend Berlin Nach dem Urteil zum Ausbau des Flughafen Schönefeld muss auch über die Zukunft der beiden innerstädtischen Flughäfen Tegel und Tempelhof diskutiert werden. Die Grüne Jugend Berlin setzt sich für die Schließung beider ein. Daneben gilt es Nachnutzungskonzepte zu finden und umzusetzen.

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Die GRÜNE JUGEND BERLIN will ein Zwischennutzungskonzept für die Schlossplatzfläche sehen

Zum Abriss des Palastes der Republik erklärt Clara Herrmann, Sprecherin des Landesverbandes Berlin “Ohne überzeugende Argumente, dafür mit einer deutlichen Mehrheit hat der Bundestag in der letzten Woche für den Abriss des Palastes der Republik gestimmt. Schon vorher stand erstes schweres Gerät am Berliner Schlossplatz zum Einsatz bereit, die nun mit ihrer Arbeit begonnen haben. “Wir müssen diese demokratische Entscheidung

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