Grüne Themen in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg am 12. Dezember 2018

Resolution: Endlich ein queeres Wohnprojekt für lesbische und transgeschlechtliche Frauen* realisieren

Die BVV Friedrichshain Kreuzberg fordert das Abgeordnetenhaus von Berlin und den Senat von Berlin auf, zivilgesellschaftliche Initiativen zur Gründung eines queeren Wohnprojekts für lesbische und transgeschlechtliche Frauen* zu unterstützen und dafür ein geeignetes Grundstück  zu suchen und bereitzustellen. Mit der Schaffung eines solchen Wohnprojektes würde Berlin eine bundesweite Vorreiter*innenrolle einnehmen und die Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag erfüllen.

Das Wohnprojekt soll barrierefrei sein und sich auf die besonderen Bedarfe älterer lesbischer und transgeschlechtlichen Frauen* ausrichten, da sie in Wohn- und Pflegeeinrichtungen oft mit Tabus, Unverständnis und Diskriminierung konfrontiert sind und für diese Zielgruppe weiterhin eine Versorgungslücke besteht.

Die zehnjährigen Bemühungen des Frauen- und Lesbenprojekts „RuT – Rad und Tat – Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V.“,  sind nach einem ungeeigneten Vergabeverfahren und einem Konkurrenzkampf um ein Grundstück auf der Schöneberger Linse unter den sozialen Trägern gescheitert.

Die Resolution finden Sie hier.

 

Schulgebäude im Rahmen der „Berliner Schulbauoffensive” für Nutzungsvielfalt planen und bauen

Friedrichshain-Kreuzberg ist einer der am stärksten wachsenden und dicht bebautesten Bezirke. Baugrund und Flächen für neue und dringend benötigte öffentliche Gebäude wie Schulen, Kitas, Gemeinderäume und andere soziale Infrastruktur im weiteren Sinne sind kaum mehr vorhanden. Wir möchten, dass alle künftigen Schulneubauten und –sanierungen so begleitet werden, dass die Gebäude auch andere Nutzungen aufnehmen können.

Soziokulturelle Initiativen, ehrenamtliche Vereine, Tanz- und Musikschulen suchen händeringend bezahlbare Räumlichkeiten – während in den Abendstunden und an den Wochenenden Räume in Schulen leer stehen. Schulgebäude sollen lebendige Lern- und Lebensorte in unseren Stadtquartieren sein. Durch die sozialräumliche Öffnung und eine integrierte Planung werden auch mehr Kooperationen mit Nachbar*innen, Künstler*innen und Initiativen möglich.

Die Drucksache finden sie hier: DS/1076/V

 

Städtebauliche Rahmenbedingungen für die weitere Entwicklung des RAW-Geländes

Das soziokulturelle Zentrum „Soziokulturellen L“ (SKL) auf dem RAW-Gelände in Friedrichshain soll als Möglichkeitsraum auch für zukünftige Generationen, als Produktionsort ohne zwingenden Verwertungsdruck und als kreatives Zentrum langfristig erhalten und weiterentwickelt werden. Um diesen Erhalt und die Weiterentwicklung sicher zu stellen und eine lebendige Entwicklung zu ermöglichen, sind bestimmte städtebauliche Voraussetzungen essentiell, die für die weiteren Verhandlungen zur Entwicklung des ehemaligen RAW-Geländes aufgeführt werden.

Die Drucksache finden Sie hier: DS/1075/V

Eine aussagekräftige Sportverhaltens- und Sportkonzeptstudie für den Bezirk erstellen

Die Bürger*innen treiben in ihrer Freizeit zunehmend Sport ohne Vereinszugehörigkeit. Das Bezirksamt soll daher eine Sportverhaltens- und Sportkonzeptstudie für den Bezirk zu erstellen, um die Bedürfnisse der individuelle Sportler*innen und Sportgruppen in die bezirkliche Sportpolitik besser einfließen zu lassen.

Die Drucksache finden Sie hier: DS/1077/V