Abgeordneter Freiberg: Ungenierte Interessenverquickung

Pressemitteilung von Dirk Behrendt vom 26.10.2012 zur dreisten Werbung des CDU-Abgeordneten Freiberg, der auf der Homepage seiner Cosnultingfirma damit wirbt, dass er als Türöffner in die Landespolitik fungiere.

Das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Michael Freiberg (CDU), der auf seiner Homepage (freiberg-consulting.de) damit wirbt, er biete Unterstützung „bei Ihrer Lobbyarbeit“, er sei „Türöffner zu politischen Entscheidungsträgern“ unter anderem in „der Landespolitik“ verquickt seine berufliche Tätigkeit mit seiner Abgeordnetentätigkeit.

Kaum einmal wird das Problem des Lobbyismus so deutlich wie in diesem Fall, in dem vollkommen unklar ist, wo der Lobbyist aufhört und der Abgeordnete anfängt. Er muss sich fragen lassen, in welcher Funktion er denn im Parlament agiert, in welcher Funktion er redet, in welcher Funktion er abstimmt? Das Präsidium des Abgeordnetenhauses sollte sich schnellstmöglich mit diesem moralisch anstößigen Agieren beschäftigen. Der böse Schein der gekauften Politik muss ausgeräumt werden.

Die betreffende Homepage finden Sie HIER.