DS/1948/V – Ausgabe kostenfreier medizinischer Masken durch das Bezirksamt

Mündliche Anfrage von Taina Gärtner, B’90/Die Grünen

 
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Abt. Arbeit, Bürgerdienste, Gesundheit und Soziales
Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Bezirksstadtrat

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

1. Ab wann und wo können sich Menschen mit prekärem finanziellen Hintergrund, ihre kostenfreien medizinischen Masken abholen?

Die Verteilung der 270.000 OP-Masken und der 7.000 FFP 2 bzw. KN95 Masken im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist am Montag, den 25.01.2021 angelaufen. Die Masken werden an folgenden Verteilstationen ausgegeben:

Stadtteilzentrum Friedrichshain – Volkssolidarität
Pauline-Staegemann-Str. 6, 10249 Berlin
Di, Mi + Fr 11 – 13 Uhr

Selbsthilfe-Treffpunkt
Boxhagener Str. 89, 10245 Berlin
Mi 15 – 18 Uhr, Fr 10 – 13 Uhr

AWO Kiezcafe
Petersburger Straße 92, 10249 Berlin
Mo – Fr 11 – 16 Uhr

Nachbarschaftshaus Urbanstraße e. V.
Urbanstr. 21, 10961 Berlin
Mo – Fr von 9 – 17 Uhr vor dem NHU

MGH Gneisenaustraße
Gneisenaustr. 12, 10961 Berlin
Mo – Fr von 12 bis 17 Uhr

MGH Wassertor
Wassertorstr. 48, 10969 Berlin
Mo-Fr von 13-16 Uhr vor dem Mehrgenerationenhaus

Kotti e.V.
Dresdner Str. 12, 10999 Berlin
Mo – Do 10-16:30 Uhr und Fr 10-13 Uhr

AWO Begegnungszentrum
Adalbertstr. 23 a, 10997 Berlin
Mo – Fr 9 – 15 Uhr

Kreuzberger Stadtteilzentrum
Lausitzer Str. 8, 10999 Berlin
Mo, Mi, Do und Fr von 12 – 16 Uhr

Inti Haus
Friedrichstraße 1, 10969 Berlin
Mo – Fr 11 – 15 Uhr

RuDi Kultur- und Nachbarschaftszentrum
Modersohnstraße 55, 10245 Berlin
Mo – Fr 9 – 17 Uhr

KPE – Kontaktstelle PflegeEngagement
Gryphiusstraße 16, 10245 Berlin
Di 11 – 14 Uhr

Familienzentrum Menschenskinder
Fürstenwalder Straße 25/30, 10243 Berlin
Mo – Fr 10 – 16 Uhr

Nachbarschaftstreff der Volkssolidarität – WIR IM KIEZ
Koppenstraße 61, 10243 Berlin
Mo + Do 13 – 15 Uhr, Mi 9 – 11 Uhr

2. Welche Nachweise müssen dafür erbracht werden?

Der Nachweis der Berechtigung kann durch Vorlage von Dokumenten wie dem Leistungsbescheid oder dem Berlinpass erfolgen. Abgelaufene Berlinpässe werden ebenfalls anerkannt. Dabei müssen Berechtigte nicht zwingend persönlich vorstellig werden. Die Abgabe der Schutzmasken kann auch an Dritte erfolgen, sofern sie entsprechende Unterlagen oder eine Glaubhaftmachung vorweisen können. Der Senat hat auch noch mal zu einem kulanten und unbürokratischen Vorgehen ausdrücklich ermuntert. Welche Träger erhalten Masken für Menschen ohne Papiere oder andere Personengruppen, welche durch sämtliche Raster fallen, bzw. prekär lebende Menschen, welche weder Transferleistungen von Jobcenter oder Sozialamt erhalten, damit auch diesen der tägliche Einkauf und der öffentliche Nahverkehr nicht verwehrt wird?

Das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e. V. bietet die Möglichkeit an, im Rahmen des EHAP-Projekt: Beratung für Wohnungslose, Masken an die Straßensozialarbeit (z. B. Gangway e. V.) zu verteilen. Somit können auch Menschen erreicht werden, die die genannten Nachweise nicht besitzen. Zudem wurden alle oben genannten Verteilstationen darauf hingewiesen, die Masken auch ohne Vorlage eines Berechtigungsnachweises auszugeben, wenn die Person sich in einer erkennbar prekären Lebenslage befindet.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Mildner- Spindler

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