Neue Pläne für Rückseite der East-Side-Gallery

PE der Fraktion: Umstrittene Idee: Kommt die West-Side-Gallery auf der Spreeseite? Diese Frage ist Thema einer Anhörung im Kultur-Ausschuss des Bezirkes. Sanierung der East-Side-Gallery soll Freitag beendet sein

Was passiert mit der Rückseite der East-Side-Gallery in Berlin-Friedrichshain? Soll die Fläche aus Denkmalschutzgründen weiß bleiben? Oder kann auf der spreegewandten Westseite der ehemaligen Berliner Hinterlandmauer unter dem Namen West-Side-Gallery Berlins größte Freiluftgalerie für zeitgenössische künstlerische Positionen entstehen? Diese umstrittenen Fragen sind Thema einer Anhörung im Kulturausschuss der Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg am kommenden Mittwoch (4.11.2009).

Hintergrund ist ein Antrag der grünen Fraktion, der auf der Spreeseite der Mauer temporäre, konzeptionelle und für den Ort passgenaue Mauergestaltungen mit unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen wie beispielsweise Fotografie, Street-Art oder Malerei ermöglichen möchte. Die Sanierung der East-Side-Gallery soll übrigens am kommenden Freitag (6.11.) abgeschlossen werden.

Infos zum Antrag der Grünen

Terminhinweis:

Anhörung zum Antrag DS/1366/III im Ausschuss für Kultur und Bildung

Zeit: Mittwoch, den 4. November 2009 um 18 Uhr, Ort: BVV-Saal, Rathaus Kreuzberg

Als Experten haben zugesagt:

• Kani Alavi, East-Side-Gallery e.V.

• Rainer E. Klemke, AG Mauergedenken, (Senatskanzlei kulturelle Angelegenheiten)

• Dr. phil. Anke Kuhrmann, Lehrstuhl Denkmalpflege der BTU Cottbus

• Lutz Henke, Kunstverein artitude

• Leonie Baumann, Neue Gesellschaft für bildende Kunst (NGBK), Mitglied der Kommission Kunst im öffentlichen Raum des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg

• Dr. Franz Schulz, Bezirksbürgermeister, zuständig für den Bereich Stadtentwicklung