Pressemitteilung zur LMV: Bayram kämpft für Neuausrichtung grüner Bundespolitik

Pressemitteilung des Kreisverbandes Bündnis 90/Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg zur Landesmitgliederversammlung von Bündnis 90/Die Grünen Berlin

Canan Bayram kämpft für Neuausrichtung grüner Bundespolitik

Die Direktkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Canan Bayram im Wahlkreis 83, welche die Nachfolge von Hans-Christian Ströbele antreten und das einzige grüne Direktmandat auf Bundesebene verteidigen will, kritisierte auf dem Landesparteitag deutlich die Mutlosigkeit grüner Politik auf Bundesebene. Der Platz auf der Landesliste blieb ihr damit, wie 2002 einst Ströbele, verwehrt.

Sie erklärte nach der Entscheidung des Parteitags:

„Ich habe meiner Partei, die vor 15 Jahren Hans-Christian Ströbele nicht auf die Liste gewählt hatte, ein Angebot als Direktkandidatin aus Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost gemacht. Dabei habe ich deutlich gemacht, dass ich in Ströbeles Tradition gegen den Krieg in Afghanistan bin. Leider hat die Partei dieses Angebot nicht angenommen. Nun werde ich meine ganze Kraft in den Wahlkampf in Friedrichshain-Kreuzberg/Prenzlauer Berg-Ost stecken, um die Erstimmen zu gewinnen. Ich werde für Menschenrechte, gegen Abschiebungen nach Afghanistan und für eine sozial gerechte Wohnungspolitik kämpfen und in meinem Wahlkreis dafür werben, dass ich ihre streitbare Stimme im Bundestag sein werde, die auch den Kampf mit der eigenen Partei nicht scheut.“

Alexandra Neubert und Vasili Franco vom Geschäftsführenden Ausschuss des Kreisverbandes sehen das Ergebnis des Landesparteitags gelassen:

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Canan Bayram das Direktmandat verteidigen wird. Sie hat der Partei das Angebot gemacht, die dringend notwendige Erneuerung der Grünen voranzutreiben und hat deutlich gezeigt, dass sie nicht scheut in den Konflikt zu gehen. Umso mehr werden wir als Kreisverband Bayram nun dabei unterstützen die Probleme des derzeitigen Kurses der Grünen kritisch anzusprechen und damit dem notwendigen Wandel in der Bundespolitik eine Stimme zu geben.“

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