DS/1335/V – “Berlin braucht Dich!” – auch in unserem Bezirk?

Mündliche Anfrage

Initiator: B’90/Die Grünen, Dr. Wolfgang Lenk

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
Abt. Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport
Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt.

1. Das Projekt „Berlin braucht Dich!“ schließt Vereinbarungen zwischen Politik, Schulen und Betrieben des öffentlichen Dienstes. Welche Schulen unseres Bezirks sind in diese Vereinbarungen einbezogen?

Wegen fehlender Zuständigkeit war es weder dem Schul- und Sportamt noch der Schulaufsicht möglich, in der Kürze der Zeit die erforderlichen Informationen zu bekommen. Lediglich die teilnehmenden Schulen in Trägerschaft des Bezirks sind bekannt. Wir werden die Antworten nachreichen, wenn alle angefragten Stellen ihre Antworten überbracht haben.
Schulen in bezirklicher Trägerschaft, die mitwirken:

– Albrecht-von-Graefe-Oberschule,
– Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule,
– Ferdinand-Freiligrath-Oberschule.

2. Nach welchen Kriterien erfolgt die Entscheidung des Konsortiums, welche Schulen in das Projekt „Berlin braucht Dich!“ aufgenommen wurden?

Dies ist dem Bezirksamt bislang nicht bekannt.

3. Ist geplant, angesichts der vielen Betriebe mit Landesbeteiligung, berlinweit mehr Schulen in „Berlin braucht Dich“ aufzunehmen?

Dies ist dem Bezirksamt nicht bekannt. Jedoch gibt es über die Kampagne „Berlin braucht Dich“ hinaus zahlreiche Beteiligte, Initiativen, Projekte und weitere Hilfestellungen unterschiedlicher Art, die Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf unterstützen und dabei auch Formate anbieten, die geeignet sind, das traditionelle geschlechterspezifische Berufswahl verhalten in Frage zu stellen aufzubrechen und gängigen Vorstellungen von Berufswegen und –bildern entgegen zu wirken, um damit eine große Bandbreite an Möglichkeiten zu schaffen. Diese Angebote richten sich vorwiegend an Schülerinnen und Schüler an bezirklichen Sekundar- und Gemeinschaftsschulen, von denen viele aus Familien mit Migrationshintergrund stammen, und beziehen teilweise die Möglichkeiten der Ausbildung in der Bezirks- und Landesverwaltung bzw. in landeseigenen Betrieben mit ein.

Wichtig ist eine enge Abstimmung der Beteiligten, so dass es keine Überschneidung oder gar Konkurrenz von unterschiedlichen Angeboten unterschiedlicher Verwaltungsbehörden und weiterer Träger gibt. Allein in unserem Bezirksamt sind drei von fünf Mitgliedern mit unterschiedlichen Zuständigkeiten und Aufgaben in Bezug auf den Übergang junger Menschen von der Schule in die Ausbildung befasst.

Mit freundlichen Grüßen
Andy Hehmke

Friedrichshain-Kreuzberg, den 05.06.2019
Bündnis 90/Die Grünen
Fragesteller: Dr. Wolfgang Lenk

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