„Keine faulen Kompromisse machen“ Abschied von Elke Böttcher (13.1.1958 – 17.2.2019)

Am 17. Februar 2019 ist Elke Böttcher, Mitbegründerin und Vorstandsfrau des FRIEDA-Frauenzentrums, langjährige Bezirksverordnete in der BVV-Friedrichshain für das Bündnis Friedrichshain, über viele Jahre aktive Mitfrau in der Bezirksgruppe von Bündnis 90 / Die Grünen Friedrichshain-Kreuzberg und Mitredakteurin dieser Zeitung, nach längerer, schwerer Krankheit verstorben. Zum Abschied möchten wir Elke noch einmal bei uns zu Wort kommen lassen und veröffentlichen

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Maria-von-Maltzan-Platz

Die Bezirksverordnetenversammlung von Friedrichshain-Kreuzberg, die im Jahr 2018 beschlossen hat, ein Diskussions- und Beteilgungsverfahren zur Benennung des auch „Bullenwinkel“ genannten Platzes am westlichen Ende des Naunynstraße zu initiieren, stellte nun die Benennung dieses Ortes nach Maria Gräfin von Maltzan in einer Veranstaltung im FHXB-Museum zur Diskussion. Maria Gräfin von Maltzan kommt 1909 auf Schloss Militsch bei Breslau zur Welt. Trotz

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Grüner Angriff auf preußische Patrioten

Was für eine Aufregung so ein kleiner Antrag auslösen kann. Von der B.Z., der Berliner Woche über Berliner Zeitung, taz und Tagesspiegel bis hin zu überregionalen Zeitungen wie der Zeit, der Welt oder der FAZ rauschte die Hiobsbotschaft durch den deutschen Blätterwald: die Grünen in Friedrichshain-Kreuzberg wollen die preußischen Generäle von ihren Straßenschildern schubsen! Dabei fordern wir unserem Antrag mit

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Für eine bedarfsorientierte Deutschförderung an unseren Schulen

Seit 1996 werden alle Kinder in Berliner Schulen und Kitas in zwei Kategorien eingeteilt: Entweder sie sind deutscher oder nichtdeutscher Herkunftssprache (ndH). Seit Langem zeigt sich, dass diese Kategorisierung an der Realität des kindlichen Sprachlernens vorbeischrammt. Die ndH-Markierungen in Schulen und Kitas können schon auf Grund ihrer Pauschalität und Ungenauigkeit nicht als ein sinnvolles Instrument der Bildungsförderung gelten. Sie tragen

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Ein Meilenstein in der Jugendarbeit: das Jugendförderungs- und Beteiligungsgesetz

Im Koalitionsvertrag hat sich R2G der besonderen Aufmerksamkeit und Fürsorge gegenüber unserer nachwachsenden Generation verpflichtet. Damit dieses Vorhaben noch vor dem Sommer gelingen kann, soll bis Ende Mai das Jugendfördergesetz im Parlament verabschiedet werden. Denn Berlin als wachsende Stadt trägt für die Jugend – in all ihrer Vielfalt, Lebendigkeit und Stärke – eine besondere Verantwortung. Dieser Verantwortung wollen wir mit

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Orte zum Teilen und Verweilen

Bibliotheken in Xhain Mal ehrlich, woran denkst du, wenn du das Wort Bibliothek liest? … Bücher- ja, klar. Filme, okay schon mal gehört. Musik, gibt’s vielleicht auch… So weit so richtig gedacht. Aber wie wäre es, wenn diese Liste noch nicht zu Ende ist? Hast du Lust dein Bild zu Bibliotheken zu erweitern? Von Kindersachenflohmarkt bis Urban Gardening das Angebot

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Silvio Meier Preis

Die Vorfälle nicht nur in Neukölln, die zunehmende Bedrohung von Menschen, die sich gegen rechten Populismus und Neonazismus wehren, die sich gegen Diskriminierung und für Diversität engagieren, die sich gegen die Ausgrenzung von Menschen einsetzen, die zu „anderen“ oder „fremden“ gemacht werden, zeigen wie wichtig ein Preis wie der Silvio-Meier-Preis gerade heute ist. Auslobung des Silvio-Meier-Preises 2019 Am 21. November

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Diskussionszone Tiny House

Wie ist öffentlicher Raum zu nutzen und von wer darf diesen vereinnahmen? Eine Fragestellung im Sinne aller Teilnehmer*innen des öffentlichen Lebens. Und das Projekt dazu. Im Februar haben wir vor unserem Wahlkreisbüro in der Wrangelstraße ein Tiny House aufgestellt. Das ist ein Holzhaus, mobil auf einem Anhänger montiert, mit Kfz-Kennzeichen und StVO-gerecht. Mit Hilfe eines Transporters zogen wir dieses in

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Nicht der Mensch muss ins Hilfesystem passen, sondern das Hilfesystem zum Menschen!

Zu den Bedürfnissen von obdachlosen Menschen Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir Berlinerinnen und Berliner nicht obdachlosen Menschen begegnen. Die steigende Wohnungslosigkeit stellt eine der größten sozialen Herausforderungen in Berlin dar. Gründe dafür sind Armut trotz Arbeit, eine verfestigte Erwerbslosigkeit und die Benachteiligung insbesondere von Alleinerziehenden und Menschen mit Migrationshintergrund. Durch den zunehmend angespannten Wohnungsmarkt und der Spekulation

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Halbzeit bei R2G: Bilanz für den Naturschutz

In diesem Jahr geht die R2G Koalition in ihr drittes Jahr.  An dieser Stelle möchte ich für den Bereich, für den ich  in der grünen Fraktion zuständig bin, eine Halbzeitbilanz ziehen. Für den Naturschutz haben wir viele ambitionierte Vorhaben im Koalitionsvertrag verankert. Nach Dekaden des Stillstandes in diesem Bereich galt und gilt es, die mit tiefgrüner Tinte geschriebenen Projekte umzusetzen.

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