Das Draußen ist für ALLE da! Für ein klimagerechtes und menschenfreundliches Xhain

Clara Herrmann, Foto: Kilian Vitt Die großen Richtungsfragen werden vor Ort entschieden: Radweg oder Blechlawine? Pocket-Park oder Ballermann? Blumenwiese oder Betonwüste? Vielfältige Kiezkultur oder Kommerzmeile? Ein Park direkt am Landwehrkanal entlang des Halleschen Ufers, Kieze ohne Durchgangsverkehr, Plätze mit Bäumen die Schattenspenden, Kinder die darunter spielen und mit Wasser plantschen, ein Konzert des Kiezchors, die Yogagruppe im Park oder der Literaturkreis im Parklet – Menschen, die das Draußen in den Kiezen mit Leben füllen: das ist das Xhain der Zukunft. Der Klimanotstand ist längst da Friedrichshain-Kreuzberg ist der am dichtesten besiedelte Bezirk Berlins. Bei uns leben sehr viele Menschen auf

Große Mehrheit für weniger Autoverkehr und mehr Platz für Grünflächen, Fahrräder und Fußgänger*innen

In der vergangenen Woche stellten das Bezirksamt und das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) eine repräsentative Erhebung vor, aus der hervorgeht, dass sich eine deutliche Mehrheit der Einwohner*innen eine Abnahme des Autoverkehrs und seiner Infrastruktur wünschen. Straßen und Parkplätze für Autos werden mehrheitlich kritisch gesehen und ihre Reduktion wird befürwortet. Mehr als zwei Drittel der Anwohner*innen wollen, dass überhaupt keine Parkflächen mehr für private Kraftfahrzeuge ausgewiesen werden. Eine Mehrheit wünscht sich die Umgestaltung des öffentlichen Raumes so, dass mehr Platz für den Radverkehr, für zu Fuß gehende und für Grünflächen vorhanden ist. Diese Ergebnisse, werden in den kommenden Wochen durch Realbeteiligungen wie

Gespräch mit Canan Bayram und Clara Herrmann: Es geht um unsere Zukunft

Xhain war schon immer ein besonderer Bezirk. Mit Canan Bayram, die ihr Direktmandat im Bundestag erneut gewinnen will, und Stadträtin Clara Herrrmann, die antritt, um Bürgermeister*in des Bezirks zu werden, stehen zwei erfahrene grüne Frauen bereit, die Probleme anzupacken und Lösungen zu finden. Der Stachel sprach mit ihnen über politische Ziele und gemeinsame Strategien auf den unterschiedlichen politischen Ebenen.   Stachel: Im Bund werden die grundsätzlichen Weichen gestellt, im Bezirk wird Politik sichtbar. Angesichts der verbundenen Wahl im September: Wo stehen wir?   Canan Bayram: Das Thema Nummer 1 ist der Klimaschutz. Aufgabe wird sein, einen sozialen und ökologischen Wandel

Von |20.08.2021|Kategorien: Aktuelles, Allgemein, Priorität, Stachel, Wahl21|0 Kommentare

Leben im öffentlichen Raum

Mit dem Radentscheid 2016 ist eine Bewegung entstanden, die nicht nur für eine sichere Radinfrastruktur kämpft, sondern für eine Umgestaltung der ganzen Stadt. Unter dem Stichwort "Neuverteilung des öffentlichen Raums" finden sich Themen wie Flächengerechtigkeit, Kiezblocks, Parks statt Parkplätzen und Spielstraßen. Gleichermaßen geht es um lärm- und schadstoffreduzierte Quartiere, um die Aufenthaltsqualität und den Paradigmenwechsel von der autozentrierten Stadt zur Stadt für Menschen.  In Berlin und darüber hinaus sind besonders drei soziale Bewegungen aktiv: Die Klimaschutzbewegung, die Mietenbewegung und die Verkehrswendebewegung. In Berlin treffen sich die Zielstellungen aller drei Bewegungen im Projekt Kiezblocks. Kiezblocks sind Wohnquartiere, die frei von Durchgangsverkehr

Verstetigung der Pop-Up-Radwege

Fast auf den Tag genau ein Jahr, nachdem die ersten Pop-Up-Radwege in Friedrichshain-Kreuzberg „aufgepoppt“ waren, hatte der Bezirk im März 2021 mit der Verstetigung begonnen, die heute fast abgeschlossen ist. Angefangen mit dem Radweg am Landwehrkanal. Insgesamt entstehen dort 3,6 Kilometer sichere Radinfrastruktur. Geschützt werden die Radwege mit grünen, reflektierenden Protektionselementen, die in einem Praxistest im letzten Jahr überzeugt haben. Für die Abschnitte des Landwehrkanals, die zu Mitte gehören, übernimmt der Bezirk die Bauarbeiten in Amtshilfe. Bereits im November des letzten Jahreswurden die temporär verbreiterten Radwege in der Lichtenberger Straße dauerhaft umgebaut. Pop-Up-Radwege sind baulich geschützte Radwege, die zunächst provisorisch

Bezirkswende jetzt!

Jetzt kommt es darauf an: Die nächste Legislatur sind fünf der acht Jahre, die wir noch haben, um die 2-Gradziele zu erreichen. Das sind die kreuzwichtigen Jahre, in denen wir entweder die Bezirkswende schaffen oder von uns selbst und anderen künftigen Xhainer*innen verflucht werden, weil wir ihnen keinen lebenswerten Ort übergeben können. Werden wir das Notwendige tun? Das bedeutet den Bezirk so umbauen, dass man hier in größerer Hitze leben kann; dass der kostbare Niederschlag nicht schnell abläuft, sondern versickert; dass wir keine Anreize mehr für das Besitzen, Fahren und Parken von Autos geben, sondern den Verkehr endlich an den

Kreuzberg bleibt anders

Katrin Schmidberger, © Anna Fiolka Vor fast 5 Jahren haben mir über 44 Prozent der Bewohner*innen des Wahlkreises 1 das Vertrauen und damit den Auftrag gegeben, den Wahlkreis direkt und unabhängig zu vertreten. Von Anfang an war es mein Anspruch, für die Menschen da zu sein, konkret zu helfen und vor Ort mitzumischen. Das Thema Wohnen und Mieten spielt im Wahlkreis 1 wie im ganzen Bezirk eine zentrale Rolle. Genauso wie die Verdrängung von Kleingewerbe und sozialer Infrastruktur. Nicht jede Kündigung konnte ich verhindern, aber oft war der gemeinsame Protest mit der Zivilgesellschaft erfolgreich. Kreuzberg muss unbedingt ein

Von |30.06.2021|Kategorien: Abgeordnetenhauswahl, Aktuelles, Priorität, Stachel|0 Kommentare

Kandidat*innen für Friedrichshain-Kreuzberg 2021

Deine Kandidat*innen für die Wahlen 2021 Direktkandidatin für den Bundestag Direktkandidat*innen für das Berliner Abgeordnetenhaus Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin Kandidat*innen für die Bezirksverordnetenversammlung Direktkandidatin für den Bundestag Canan Bayram Bundestags-Wahlkreis 83: Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost Direktkandidat*innen für das Berliner Abgeordnetenhaus Katrin Schmidberger Wahlkreis 1: Westliches Kreuzberg Bergmannkiez, Viktoriakiez, Gleisdreieck, Mehringdamm, Südl. Friedrichsstadt Marianne Burkert-Eulitz Wahlkreis 2: Südöstliches Kreuzberg Graefekiez, Reichenberger Straße, Wrangelkiez, Kohlfurter Straße

Von |11.06.2021|Kommentare deaktiviert für Kandidat*innen für Friedrichshain-Kreuzberg 2021

Clara Herrmann: unsere Nummer 1 für Xhain

Clara Herrmann wurde 1985 in Berlin geboren. Nach dem Abitur an der Paul-Natorp-Oberschule in Friedenau  studierte sie Geografie und Wirtschaft an der Humboldt-Universität. Bereits 2006 wurde sie für uns  ins Abgeordnetenhaus gewählt. Dort war sie unter anderem für die Haushaltspolitik und den Verfassungsschutz zuständig. Seit 2016 ist sie Stadträtin für Finanzen, Umwelt, Kultur und Weiterbildung in Friedrichshain-Kreuzberg. Der Stachel sprach mit ihr über ihre Kandidatur für das Amt der Bezirksbürgermeister*in. Stachel: Wie kam es zu dem Entschluss, sich für das Amt der Bürgermeisterin zu bewerben? Clara Herrmann: Ich habe große Lust auf das Amt. Unser Bezirk ist ein ganz besonderer,

Clara Herrmann

Liebe Friedrichshainer*innen, liebe Kreuzberger*innen, ob kleine Sachfragen oder große Haltungsfragen, beides wird vor unserer Haustür entschieden. Wir müssen uns trauen, radikal realistische und außergewöhnlich alltagstaugliche Wege zu gehen. Ob mit Pop-Up-Radwegen oder dem Kampf gegen den Ausverkauf der Stadt – gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir uns genau das trauen: neue Wege zu gehen. Dabei ist es die aktive, vielfältige und starke Zivilgesellschaft, die unseren Bezirk mitgestaltet und lebenswert macht. Von uns geht Veränderung zum Guten aus. Der Bezirk ist systemrelevant Ohne mutige Bezirkspolitik keine neuen Radwege, kein Mieter*innenschutz, keine sauberen Schulen, keine lebendige Kiezkultur, keine Kältehilfe und

Von |14.05.2021|Kommentare deaktiviert für Clara Herrmann

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